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SHK-Erfolg

Meisterschule · Meisterkurs

Meister Kältetechnik: Meisterprüfung und Vorbereitung

Mit dem Meister im Kälteanlagenbauer-Handwerk kannst du einen eigenen Betrieb führen, ausbilden und größere Anlagen verantworten. Hier siehst du, wie die Prüfung aufgebaut ist und wie du dich vorbereitest.

Aufbau der Meisterprüfung

  • Teil 1: praktische Meisterprüfung (Meisterprüfungsprojekt und Fachgespräch)
  • Teil 2: fachtheoretische Prüfung
  • Teil 3: Betriebswirtschaft, Recht und Unternehmensführung
  • Teil 4: Berufs- und Arbeitspädagogik (AEVO)

Meisterschule oder Meisterkurs?

Du kannst dich in Vollzeit an einer Meisterschule oder berufsbegleitend in Teilzeit vorbereiten. Angebote gibt es bei Handwerkskammern, Bundesfachschulen und privaten Bildungsträgern. Dauer und Kosten hängen vom Anbieter ab.

Fachthemen, die du sicher beherrschen solltest

  • Kältekreislauf und log p-h-Diagramm
  • Auslegung von Verdichter, Verflüssiger und Verdampfer
  • Kältemittel, Sicherheitsklassen und F-Gase-Verordnung
  • Regelung, Störungssuche und Inbetriebnahme
  • Wärmepumpen und natürliche Kältemittel wie R290 und CO₂
  • Kalkulation und Dokumentation

Grundlagen vor dem Meisterkurs auffrischen

Viele starten den Meisterkurs Jahre nach der Gesellenprüfung. Wer Kältekreislauf, Kältemittel und Rechtsgrundlagen vorher wiederholt, kommt im Kurs schneller mit. Dafür eignet sich das A1 Prüfungstraining.

Häufige Fragen

Welche Voraussetzungen brauche ich für den Meister Kältetechnik?
In der Regel eine abgeschlossene Gesellenprüfung im Handwerk. Die genauen Zulassungsregeln nennt dir deine Handwerkskammer.
Muss ich die Teile 3 und 4 extra machen?
Die Teile 3 und 4 sind für alle Handwerke gleich. Wer sie schon in einem anderen Handwerk bestanden hat, kann sich das oft anrechnen lassen.
Brauche ich als Meister einen Kälteschein?
Für Arbeiten am Kältekreis mit fluorierten Kältemitteln brauchst du die passende Sachkunde. Kläre mit deinem Kursanbieter, ob sie im Meisterkurs enthalten ist.

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